15.03.2018 – Tag 14 – Camp 1 „Versteckte Düne“ bis Camp 2

Der Morgen ist wieder windig und mit 15 °C für uns sehr kühl.
Nach ordentlichem Frühstück geht es zum ersten Briefing des Tages. Einweisung in das Thema Konvoifahrt erfolgt. Weiterhin werden wir die nächsten Tage unseren Müll morgens verbrennen – keine elegante aber hier die beste Alternative…
Kurz nach 11 Uhr starten wir an der Versteckten Düne. Keiner weiss übrigens woher dieser Name stammt.
Dann geht es auf recht vernünftig asphaltierter Straße, mit mehreren Stopps, 150 Kilometer südlich, wo wir in die Wüste abbiegen. Hier treffen wir auch unsere Wüstenführer und den militärischen Begleitschutz. Wir machen in der Hitze zwei Stunden Mittagspause. Als Sonnenschutz kommt unsere Plane zum Einsatz, dass wir im Schatten essen können. Nur der starke Wind macht uns zu schaffen.

Jetzt erfolgt das Wüstenbriefin mit vielen Fahrtipps und Hinweisen zum Befreien von Fahrzeugen aus hinterlistigem, feinkörnigem Wüstensand. Wir verringern den Luftdruck unserer Reifen um etwa 40 Prozent, machen uns abfahrbereit und um 16:20 Uhr erfolgt der Start zu den Wüstenetappen!
Jeder fährt wo er möchte – hauptsache in Sichtweite. Das Terrain ist noch recht anspruchslos, mit ziemlich festem Untergrund. Nach 25 Mininuten gibt es eine ersten Stopp zum Aufschließen, Sammel und Fahrzeugcheck. Dann geht es weiter und es wird sandig. Die ersten Teams bleiben stecken. Ein VW-Bus erwischt einen Stein und muss ein Hinterrad mit beschädigter Felge wechseln. Das führt zu einer 40-minütigen Zwangspause. Weiter geht’s und wieder bleiben Teams in sandigen Passagen stecken. Auch Clärchen und Adler 1 trifft es… Ja, selbstgemachte Erfahrungen haben den besten Lerneffekt! Immer sind andere Teams zur Stelle und schnell sind versandete Boliden wieder flott gemacht. Die Sonne sinkt und wir stoppen gegen 19 Uhr an einer hohen Sanddüne. Wir haben 47 Kilometer offroad bewältigt – nicht so schlecht.

Eine große Grillparty wird aufgrund des heftigen Windes verschoben. Dafür genießen wir, im weichen Dünensand sitzend, den Sonnenuntergang und eiskalte Getränke. Außerdem kommt Volkers Snowboard erfolgreich und effektvoll zum Einsatz. Unsere Wasserflaschen sind aufgeheizt und wer will, kann noch heiß duschen. Dann tafeln wir trotz Wind und Sand bei guter Stimmung bis Mitternacht und feiern unsere erste Wüstenetappe.

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