Tag 19 – Nouakchott (Mauretanien) bis Saint Louis (Senegal)

20. MÄRZ 2018
ABFAHRT – 08:30 UHR / ANKUNFT – 19:30 UHR
TAGESETAPPE – 291 KM / GESAMT – 6.568 KM

Der Konvoi sammelt sich am Statdrand von Nouakchott und wir lassen die letzten Eindrücke dieser „Metropole“ wirken. Die Fahrt bei Hitze und gleißendem Sonnenlicht wird durch die schlechten Straßenvehältnisse nicht einfacher. Neben Schlaglöchern treten immer wieder Sandverwehungen auf. Die Gebäude links und recht der Route sind Trostlose Blech-/Betongebilde. Dafür nimmt die Vegetation wieder zu.
Mehrfach werden längere Pausen verordnet. Zum einen um Nachzüglern das Aufholen zu ermöglichen, für kleine Reparaturen und zum Ausruhen.

Um 13:45 Uhr nach knapp 170 Kilometern, biegen wir von der Hauptstraße ab und erreichen nach einer weiteren Pause um 15:15 Uhr den „Diawling National Park“. Hier am Senegal-Fluss gibt es durch das Wasserangebot wieder mehr Vegetation und auch Zeburinder, Warzenschweine, Pelikane usw. lassen sich blicken.
Die Strecke verläuft hauptsächlich auf einem Damm. Aber wir fahren wegen des ausgeprägten Wellblechprofiles vorwiegend neben dem Damm.
Paetzi startet die Kamera und liefert sich mit Volker eine spektakuläre Hatz durch flirrenden Staub um spektakuläre Aufnahmen zu erzeugen. Ein kleiner Hügel wird bei dieser Raserei denn auch zum Sprunghügel… und Adler 1 hebt ab! Beim Aufschlag wird unser Gepäck ordentlich umverteilt – aber alles heil geblieben! Als wir kurz danach die mauretanisch-senegalesische Grenze erreichen, will Paetzi video-attraktiv zurück auf den Damm. Die Steigung, die wir diagonal nehmen ist schon spektakulär. Leider ist die Böschung von einer ausgespülten Wasserrrinne durchzogen. Trotz Vollbremsung rutschen wir mit dem rechten Vorderrad in diesen Graben und die Schräglage wird bedrohlich. Wir können vorsichtig zurücksetzen – puh, nichts passiert.
Leider war tatsächlich der Kamera-Akku leer und wir haben nicht eine Sequenz von unserem Sprinter-Race aufgezeichnet.

Nach gefühlt ewigen Grenzkontrollen bei Ein- und Ausreise erreichen wir Saint Louis und unser Hotel. Die Zimmer sind annehmbar aber das Abendessen ist mit ca. 12 Euro überteuert und nicht gerade die Krönung dieser anstrengenden Etappe.

 

 

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