03.03.2018 – Tag 02 – Hohnstein (D) bis Belfort (F)

Die Sonne scheint über der Sächsischen Schweiz – ein Wetterchen, bestens geeignet für die Tour – und für ein ordentliches Frühstück!
Unser Team trifft sich um halb 8 zu Kaffee und frischen Brötchen mit wunderbarem Blick zum Königstein und eine Stunde später bringt uns der Reisebus hinunter nach Hohnstein zu unseren Fahrzeugen. Und Sonne hin oder her, es sind verdammt kalte Minus 12 Grad!
Wir haben gestern die Sprinter gleich vorn am Start positioniert, um früh wegzukommen. Jetzt müssen wir feststellen, dass das Starttor mit Seilen an unseren Boliden festgezurrt wurde. Also starten die Roten Adler als letztes Team (Die Letzten werden die Ersten sein!)
Wir müssen uns von unseren Freunden verabschieden, die uns nicht weiter begleiten können. Die obligatorische Flasche Sekt bei arktischen Temperaturen ist dieses Mal jedoch eine Herausvorderung!
Steffen, herausragender Mundschenk der Tour 2015, lässt es sich nicht nehmen und überreicht uns eine sorgfältig gepackte Gourmet-Box für die harten Zeiten auf europäischen Autobahnen!
Pünktlich um 9 fällt der Startschuss durch den ortsansässigen Schützenverein – die Challenge beginnt!
Jedes Team wird mit mit seinem Fahrzeug kurz vorgestellt, herzlich verabschiedet und auf die Reise geschickt. Wir kommen, wie gesagt, als Letzte um 09:45 Uhr weg. Ein allgemeines Wiedersehen gibt es für die meisten erst am Dienstagabend in Spanien.

Lange hält der Sonnenschein nicht an. Es wird grau und teilweise schneit es. Unsere Reisegeschwindigkeit pegelt sich bei 100-110 km/h ein. Aus den Erfahrungen von 2015 haben wir gelernt und verwenden ein gut funktionierendes Sprechfunksystem mit fast legalen Geräten. Die unmittelbare Kommunikation ist bei Konvoifahrt auch mit nur drei Fahrzeugen extrem hilfreich.

Kurz hinter Nürnberg machen wir einen längeren Boxenstopp, essen Mittag, kaufen Getränke und tanken. Dann geht der Ritt quer durch Deutschland weiter. Als es dunkel wird kommt auch noch Regen dazu, es wird also wärmer. Die Staßenverhältnisse sind aber gut und wir sind staufrei unterwegs.
In der Nähe von Freiburg, ca. 30 Kilometer vor der französischen Grenze tanken wir noch einmal. Paetzi ärgert sich laut über die hohen Dieselpreise an der Autobahn (1,46 Euro). Matse hingegen wundert sich, dass sein Preis bei über 1,60 €uro liegt… Da sind leider schon über 20 Liter Super in den Dieseltank vom Schlumpf geflossen! Großer Schreck erst mal aber es wurde ja sowieso gerade langweilig.
Abpumpen ist hier nicht möglich, wir haben keine leeren Kanister und auch keinen Schlauch. Aber nach mehreren technischen Rückversicherungen per Telefon füllen wir den Tank mit dem mitgeführten Dieselkraftstoff ohne Winterzusatz auf und fahren mit dieser sportlichen Mischung weiter. Auffälligkeiten im Motorlauf sind nicht zu verzeichnen.

Wir fahren einen kleinen Abstecher nach Freiburg zu einem Burger King, Abendbrotzeit ist ran. Wir finden die Burgerbude aber keinen Parkplatz und weichen notgedrungen zu McDonalds aus. Dann geht es nonstop nach Belfort zu unserem Ein-Stern-Hotel, dass wir um 22:30 Uhr erreichen, jetzt wieder mit Schneematsch. Dazwischen liegt unsere erste Mauterfahrung: wir sind als Transporter deutlich teurer als PKWs. Trotzdem entschließen wir uns in der mitternächtlichen Teamabsprache bei Bier und Papas Bester die mautpflichtige Route durch Frankreich zu wählen. Sonst ist der Zeitplan nicht zu halten.

 

Der Bus kommt.
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