07.03.2018 – Tag 06 – San Roque über Meerenge von Gibraltar bis Rabat

Das war unsere erste Nacht in den Fahrzeugen – alle haben besser geschlafen als in den Hotels!
Als wir aufstehen scheint die Sonne! Die 10 Grad Außentemperatur kommen uns wärmer vor. Nach dem Duschen wird mit echtem Frühlingsambiente gefrühstückt. Dann packen wir. Für das erste Camp haben Auf- und Abbau gar nicht schlecht geklappt.

Bevor sich die Teams um 12 Uhr im Hafen einfinden, sind wir, wie viele andere, noch mal europäisch einkaufen. Die meisten bunkern vor allem Bier und andere alkoholische Getränke für die nächsten zwei Wochen. Aber auch Schweinefleischprodukte, wie Salami und Schinken. Gibt es alles in den muslimisch geprägten Ländern Nordwestafrikas nicht so ohne Weiteres.

Pünktlich sind wir im Hafen von Algeciras und warten auf das Briefing durch die Orgs. Da hier alle Teams zum ersten Mal zusammen sind, ist die Blechlawine schon beeindruckend!
Dann kommt die Einweisung: Ablauf der Überfahrt und Einreise nach Marokko, Verhaltenstipps, Fakten und Wissenswertes. Außerdem der voraussichtliche Termin der Fährankunft – gegen 16 Uhr. Es ist gerade 13 Uhr und wir stehen in der prallen Sonne!
Einiges ist jedoch noch zu erledigen, wir holen die Zollpapiere und unsere Fährtickets. Kosten pro Auto 136 Euro.

Wir sind mit vielen elektronischen Geräten ausgestattet: Funkgeräte, Smartphones, Tablet aber auch Kühlboxen. Alles muss mit Strom versorgt werden. Beim Schlumpf macht eine zusätzliche 12V-Steckdose schlapp. Volker muss wieder ran und lötet fleißig.

Dann geht es endlich auf die Fähre. Als erstes steht das Gruppenfoto an – über 120 Leute als Traube an Deck. Das Bild findet sich auch kurz danach in den offiziellen Tagesberichten auf der Rallye-Seite.
Wir machen es uns für die anderthalbstündige Überfahrt bequem, müssen aber auch noch 20 Minuten anstehen, um die Einreiseformalitäten direkt auf dem Schiff zu erledigen. Reisepass Stempel rein, fertig!

Gegen 20 Uhr rollen die Boliden auf afrikanischen Boden und in eine andere Zeitzone. Die Uhren werden eine Stunde zurück gestellt. Starker Regen empfängt uns. Wir müssen noch die langwierigen Zollformalitäten über uns ergehgen lassen, dann können wir Geld tauschen und müssen eine KFZ-Haftpflicht für Marokko abschließen. Kostet 62 Euro.

Endlich geht es auf die Autobahn, die meisten Teams fahren knapp 70 Kilometer zu einer Ferienanlage, die als Unterkunft dient. Unser Team hat morgen viel vor, deshalb fahren wir knapp 250 Kilometer nach Rabat, der Hauptstadt Marokkos. Zwischendurch halten wir an einer Raststätte, tanken, genehmigen uns einen Imbiss und Andreas sowie Paetzi kaufen Mobilfunkkarten mit ordentlich Datenvolumen, um weiterhin berichten zu können.

Dunkelheit, starker Wind und heftiger Regen machen die Fahrt zur Tortur. Aber wir erreichen genau um Mitternacht den Parkplatz einer Shell-Tankstelle, welcher als Wohnmobilstellplatz ausgewiesen ist. Und der Regen hört auf. So können wir noch kurz zusammenstehen und ein kaltes Getränk genießen.

 

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2 thoughts on “07.03.2018 – Tag 06 – San Roque über Meerenge von Gibraltar bis Rabat

  1. Moins, ja gern geschehen, der 12 V Stecker– ein echtes Kunstwerk, ab jetzt hoffentlich Sonnenchreme, kein Sand im Getriebe and…. Fun.
    Grüße aus dem ebenfalls verregneten Berlin, Olli und Kiko, UMAP TEAM

  2. Hallo liebes Red Eagle Team aus Brandenburg. Wir verfolgen eure Tour und sind begeistert.
    Winfried, wir sind sehr stolz auf dich. Eure Kommentare und Beschreibungen sind spannend.
    Lasst uns weiterhin so teilhaben.

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