10.03.2018 – Tag 09 – Marrakesch über den Atlas bis Agadir

Dies ist ein besonderer Tag – Matse hat 44. Geburtstag!
Wir starten angemessen mit einem entspannten Frühstück und Sekt. Dann werden die Fahrzeuge beladen, gecheckt und wir fahren gegen halb 10 in Richtung der schneebedeckten Berge des Atlasgebirges. Die Sonne brennt heiß und die Stimmung ist ausgezeichnet.

Die Teamverstärkung fährt einen Mietwagen (Nissan Qashqai), der mittels Red-Eagle-Magnetschilder auf Rallye-Niveau gehoben wird. Roswitha kann bei Adler 1 zwischen André und Winne mitfahren. Der Schlumpf verwehrt Katja die spannende Mitfahrgelegenheit auf der Sitzbank vorn. Und so muss sie bei Steffen und Birgit (Kennung: Adler 2) auf den Rücksitz, was die spektakuläre Sicht bei der Bergetappe stark einschränkt. Die beiden Frauen stören dann auch später mit unqualifizierten Bemerkungen die Funkdisziplin.

Als wir Marrakesch hinter uns lassen, haben wir knapp 400 Meter über NN. Nach etwa 20 Kilometern beginnt der Anstieg. Kurze Zeit später wird gestoppt. Hier verkauft eine kleine Frauen-Kooperative selbst erzeugtes Argan-Öl und alle möglichen, darauf basierenden Kosmetik- und Ernährungsprodukte. Es wird sich eingedeckt!
Die Tour führt dann über eine schmale Strecke, mal steil, mal weniger steil, hinauf zum Pass Tizi n‘ Test auf 2.100 Meter. Es ist stark windig und die Temperatur nimmt ab, je höher wir die Serpentinen erklimmen.

Die moderat restaurierte Moschee-Ruine Tinmal aus dem 12. Jahrhundert besichtigen wir auf unserem Weg und kehren auch in ein typisches Imbissrestaurant ein. Hier gibt es für kleines Geld kleine Portionen. Aber alle werden nach Vorsuppe und Hauptgang satt. Matse läd uns alle ein!

Den wolkenverhangenen Pass überqueren wir nach 160 Kilometern bei 8 Grad Außentemperatur erst um 16 Uhr. Ohne Fotostopp geht es auf der anderen Seite wieder hinunter. 200 Höhenmeter tiefer sind wir aus den Wolken heraus und können bei leicht diesiger Sicht die südwestliche Ebene überblicken. Die Bergabfahrt ist erheblich kürzer kürzer, nach etwa 30 Kilometern erreichen wir flaches Land und auf gut ausgebauter, teilweise vierspuriger Straße entlang Plantagen, Feldern und kleinen Städten kommen wir gut voran.
Als die Sonne sinkt, erreichen wir die Vororte von Agadir. Der starke Feierabendverkehr hält uns ganz schön auf und alle haben schon Angst um das Abendbrot. Aber nach einer Tagesetappe von nur 330 Kilometern, jedoch 10 Stunden auf Tour halten die Boliden vor dem Tor des Robinsonclub Agadir. Es ist 19:30 Uhr und wir sind auf der Gästeliste!
Unser Engagement für Afrika sowie die Verbindungen von Andreas ermöglichen den drei Rallyeteams eine kostenlose Übernachtung inklusive Verpflegung im Club! Unsere vierköpfige Verstärkung hat aber regulär gebucht.

Nach persönlichem Empfang, hervorragendem Essen und Zimmerbezug geht es noch in Bar und Disco! Nur Roswitha und Winne werden ins Bett geschickt.
Um 1 Uhr früh rufen die Orgs an – Torsten und Holli stehen draußen und dürfen nicht rein. Mit ein paar Gin Toni  bewaffnet machen wir uns auf den Weg und halten zum Tagesabschluss noch ein kleines Meeting vor dem Tor.

 

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5 thoughts on “10.03.2018 – Tag 09 – Marrakesch über den Atlas bis Agadir

  1. Herzlichen Glückwunsch Matze, alles Gute – vor allem Gesundheit!
    Es ist immer wieder interessant eure Berichte zu lesen – vielen Dank für eure Mühe immernoch ein bisschen zu schreiben nach den anstrengenden Tagen ;o)
    Haltet die Ohren steif und bleibt alle gesund!
    … auf das die Boliden jetzt durchhalten …

    Liebe Grüße aus der verregneten Heimat,
    Stefan

  2. Hallo Jungs, wir sind wieder zuhause. Es hat einen Riesenspaß mit Euch gemacht. Wir drücken Euch die Daumen für die Visa. Gute Weiterreise! Und immer an die Malariaprophylaxe denken!

  3. Hallo Männer der Wüste!
    Haben den letzten Tag im Hotel genossen und sind gestern Abend gegen 10:30 Uhr, ohne nennenswerte
    Zwischenfälle (außer nervende Kontrollen am Flughafen), gut angekommen.
    In Börnicke ist alles OK. Wetter kühl und regnerisch.
    Grüße an alle und für die Wüstendurchquerung viel Stehvermögen und alles Gute!
    Nochmals vielen Dank für die schönen und erlebnisreichen Tage mit Euch!
    Roswita

  4. Hallo RED EAGLE TEAM,
    hallo Verwandschaft!!!

    ich bin begeistert von eurem Trip.
    Vor allem staune ich, wie Winne der „junge Spund“ durchhält. Respekt, super fit der Alte! Bei der tollen Frau kein Wunder!
    Seine Frau muss sich doch erhebliche Sorgen gemacht haben. Oder hat Roswitha das nächste Durchhalte-Päckchen geliefert?
    Ich werde meine Lieblings-Cousine dazu persönlich befragen.
    Schade das es bei mir nicht hat sollen sein. Wäre jetzt gerne dabei!!
    Euch allen wünsche ich weiterhin gutes Vorankommen, vor allem ohne besondere Vorkommnisse.
    Passt bestens auf Euch auf. Weiterhin viel, viel Spaaaaaaaß.
    Ich verbleibe mit besten Grüßen, Frank

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