14.03.2018 – Tag 13 – Grenze Marokko bis Camp 1 „Versteckte Düne“ (Mauretanien)

Die Ausreise erfolgt relativ problemlos und zügig in 1,5 Stunden. Es sind einige Kontrollen und die Kontrolle der Kontrollen zu absolvieren. Dann sammeln sich die Teams und fahren durch das Niemandsland Richtung Mauretanien. Nach 2015 wurde die erste Hälfte der Strecke begradigt und asphaltiert. Scheinbar auch beräumt, denn es stehen deutlich weniger Autowracks am Rand. Jetzt auch ein VW-Bus…
Nach weiteren 2 Kilometern im Schritttempo auf staubiger Geländepiste erreichen wir die mauretanische Grenzstation und das Warten beginnt.

Einer unserer Mitreisenden ganz vorn in der Schlange kollabiert, stürzt vornüber und bricht sich den linken Arm kurz oberhalb des Handgelenkes. Nach provisorischer Stabilisierung des, nicht ganz geraden Armes, wird das dreiköpfige Team sofort abgefertigt und fährt auf direktem Weg in die nächste Stadt ins Krankenhaus.

Wir bekommen unser Visum! Natürlich müssen wir die gleiche Prozedur mit Fingerabdrücken und Foto absolvieren. Dafür ist die Gebühr mit 55 Euro dieses Mal etwas günstiger – aber zu entrichten.
Noch eine Zoll- und eine Polizeikontrolle und wir sind in der Islamischen Republik Mauretanien!
Nach einem kurzen Sammeln fahren wir mit einer ersten Gruppe um 17 Uhr wenige Kilometer zum Camp „Versteckte Düne“,versuchen im Sandsturm unsere Wagenburg zu stellen und windfest mit Plane und Kanistern abzudichten.
Der zweite Konvoi kommt gegen 19 Uhr rechtzeitig zum Sonnenuntergang. Jetzt wird es auch wirklich kühl. Aber es gibt reichlich Energie in Form von Nudeln und der Abend wird mit wechselnden Gästen und Getränken sehr gemütlich.

 

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